Die Paranuss ist gesund. Das ist eine unbestrittene Tatsache. Durch die vielen ungesättigten Fettsäuren ist sie gut für das Herz- und Kreislaufsystem. Das in der Paranuss enthaltene Eiweiß liefert Energie. Darüber hinaus sind in Paranüssen noch etliche weitere wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, wie Glukose, Zucker und Stärke. Fast der gesamten Vitamin B-Komplex, der gut für Haut, Haar und Nägel ist, sowie Vitamin E findet man in Paranüssen. Darüber hinaus sorgen die lebenswichtigsten Mineralstoffe für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels und der Blutbildung. Magnesium, Phosphor, Kalium, Kalzium und Eisen findet man in der Kombination fast in sonst keiner Frucht oder Nüssen. Die Paranuss ist so gesund, dass man sich von ihr ohne Weiteres ein paar Tage ernähren könnte.
Die Paranuss (auch Amazonasmandel, englisch: brazil nut, brasilianisch: coco) ist ein großer keilförmiger Fruchtkern, benannt nach dem brasilianischen Bundesstaat Pará. Der bis zu 60 Meter hohe Paranussbaum gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen. Den botanischen Gattungsnamen Bertholletia erhielt der Baum zu Ehren des französischen Chemikers Claude Louis Berthollet (1748–1822).
Die 10 bis 40 hartschaligen Samen (im Idealfall 25) befinden sich in einer rundlichen, ebenfalls hartschaligen, Kapselfrucht mit etwa 30 cm Durchmesser und etwa 3 kg Gewicht. Das Verbreitungsgebiet der gesunden Paranuss liegt in den Regenwäldern Südamerikas und insbesondere in Brasilien, Bolivien und Peru. Die Kapselfrüchte stammen nicht aus Pflanzungen, sondern komplett aus Wildsammlungen.
Wegen der besonders harten Schale des Fruchtkerns kommt sie oft geschält in den Handel. Vorteilhafter ist es allerdings, die Nüsse ungeschält zu kaufen, da sie wegen des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren relativ leicht ranzig werden und anfällig für Schimmel sind.
Lachen ist gesund – in dieser Volksweisheit steckt sehr viel mehr Wahrheit aus medizinischer Sicht als man annehmen möchte. Es ist sogar so gesund, dass in den letzten Jahren die aus Indien stammende Lachtherapie, oder auch Lachyoga genannt, in Form von Seminaren ihren Weg auch nach Deutschland gefunden hat.
Lachyoga ist eine Form des Yoga, bei der das grundlose Lachen (Sanskrit=Hasya) im Vordergrund steht. Die Lachyogaübungen sind eine Kombination aus Dehn- und Atemübungen verbunden mit fiktiven und pantomimischen Übungen, die zum Lachen anregen. Beim Lachyoga soll der Mensch über die motorische Ebene zum Lachen kommen; ein anfangs künstliches Lachen soll so in echtes Lachen übergehen.
Weltweit verbreitet wurde Lachyoga von Madan Katari, einem praktischen Arzt aus Bombay. Er verband Yogatechniken mit Lachübungen und entwickelte daraus eine Methode, die Menschen zum Lachen bringen soll. Kataria gründete 1995 den ersten Lachclub in Indien – 2007 gibt es weltweit mehr als 5.000 Clubs. An jedem ersten Sonntag im Mai feiert die Lachyoga-Bewegung den Weltlachtag.
Beim Lachyoga wird ohne Zuhilfenahme von Witzen gelacht, da nach Katarias Theorie ist die Wirkung des Lachens unabhängig vom Grund des Lachens ist. Es sei daher nicht notwendig, Humor zu haben. Durch Blickkontakt und Gruppendynamik entstehe ein echtes Lachen, das sich verbreitet. Zitat Madan Kataria: “Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich weil wir lachen.“
Die Ergebnisse der Lachforschung weisen darauf hin, dass Lachen gesund ist und das allgemeine Wohlempfinden steigert. Durch das Lachen werden entzündungshemmende und schmerzstillende Substanzen freigesetzt, Stresshormone abgebaut und das Immunsystem gestärkt. Weiterhin wird der Sauerstoffaustausch im Gehirn erhöht, das Herz-Kreislaufsystem aktiviert, die Atmung verbessert und der Stoffwechsel angeregt. Lachen könne auch helfen, Stress abzubauen. Zudem berichten Teilnehmer von Lach-Seminaren immer wieder, dass sie danach nicht nur eine positivere Grundstimmung hatten, sondern auch freier und kreativer im Denken waren. Also – jeden Tag ein paar Heiterkeitsausbrüche, den lachen ist gesund!
“Mens sana in corpore sano” Die Redewendung ist ein verkürztes Zitat aus den Satiren des römischen Dichters Juvenal und bedeutet “ein gesunder Geist in einem gesunden Körper”. Aber was heißt eigentlich gesund?
Eine viel zitierte Definition von Gesundheit ist diejenige der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22. Juli 1946. Sie lautet: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“
Dabei spielen natürlich komplexe Aspekte im Zusammenspiel eine wesentliche Rolle. Das Empfinden von Glück gehört ebenso dazu wie Zufriedenheit im Beruf und in der Familie. Eine gesunde Ernährung, gesunde Luft, Ausgewogenheit zwischen Ruhe und Spannung, all diese Komponenten spielen eine Rolle für eine psychische Gesundheit. Ausreichend Bewegung und das Vermeiden von zuviel negativen Stress gehören zum Gesund-Sein dazu. Genetische Faktoren spielen genau so eine Rolle wie ungesundes Verhalten wir Rauchen oder zu viel Alkohol.
Gesundheit ist ein wichtiger persönlicher und gesellschaftlicher Wert. Ihre Bedeutung wird oft erst bei Krankheit oder mit zunehmendem Alter erkannt. Welche Einschränkungen mit dem Verlust von Gesundheit verbunden sind, wird oft erst dem alternden Menschen bewusst – durch eigene durchgestandene Krankheiten, gesundheitliche Probleme im Umfeld und das sich nähernde Lebensende. Vorsorgeprogramme für jüngere Altersgruppen werden propagiert, laufen aber oft ins
Leere.
Im Allgemeinen sind Frauen gesundheitsbewusster als Männer. Dies kann man beispielsweise an der Beteiligung zur Darmkrebsvorsorge erkennen (Männer ca. 10–15 %, Frauen ca. 30 % Beteiligung). Kostenlose Krebsvorsorgeuntersuchung (SGB V §25) bekommen Frauen schon jährlich im Alter ab 20 Jahren und Männer erst im Alter ab 45 Jahren. Privilegierte Schichten sind gesünder als unterprivilegierte. Der Abstand ist in den letzten zwanzig Jahren kontinuierlich gewachsen. Die Förderung und Erhaltung der Gesundheit erfordert geringe finanzielle Mittel. Teuer ist dagegen der Versuch, Gesundheit wiederherzustellen, die so genannte kurative Medizin.
Es geht doch nichts über einen erholsamen, langen Schlaf, so dass man sich am nächsten Morgen absolut fit und ausgeruht fühlt und den Tag frisch und beschwingt beginnen kann. Bloß ist diese Vorstellung für die meisten Fiktion. Heutiger Alltagsstress, Sorgen, Hektik – all das führt heutzutage dazu, dass immer mehr Menschen unter Schlafproblemen leiden. Gesund schlafen ist für so manchen keine Selbstverständlichkeit mehr.
Doch es gibt es äußere Rahmenbedingungen, die, wenn man sie beherzigt, Schlafproblemen vorbeugen können. Das wichtigste ist, dass ein regelmäßiger Rhythmus eingehalten wird, wobei acht bis neun Stunden Schlaf das Optimum sind. Manche benötigen weniger Schlaf, manche wiederum benötigen mehr als neun Stunden. Doch sollte man sich immer zu den gleichen Zeiten zur Ruhe begeben und zu den gleichen Zeiten aufstehen. Der menschliche Organismus pendelt sich auf diesen regelmäßigen Rhythmus ein und Unregelmäßigkeiten machen sich sofort bemerkbar, auch wenn man sie nicht auf ungesunden Schlaf zurückführen will. Symptome wie Unkonzentriertheit oder erhöhte Gereiztheit sind oft Folgen davon. Die Regelmäßigkeit sollte man auch am Wochenende beibehalten, sonst kommt es zu dem berüchtigten „Montagssyndrom“. Durch die verbreitete Angewohnheit, sonntags lange zu schlafen, verschiebt sich der ganze Tag, so dass man um ein Uhr nachts noch in Partylaune ist. Das rächt sich dann ausgerechnet am ersten Tag der Arbeitswoche, an dem man unausgeschlafen und schlecht gelaunt zum Dienst erscheint.
Eine ausreichende Belüftung und somit viel Sauerstoff ist für einen gesunden Schlaf unabdingbar. Die Heizung sollte aus sein.
Wer sich abends vor dem Schlafengehen noch einen Schlummertrunk gönnen will – das nur in Maßen und allerhöchstens ein Glas Rotwein. Ein Zuviel führt auf jeden Fall dazu, dass man nicht durchschlafen kann, gegen zwei Uhr in der Früh aufwacht, Probleme wälzt und am nächsten Tag gerädert aus der Tiefschlafphase gerissen wird. Gesund schlafen heißt, ein etwas diszipliniertes Leben zu führen, dann kommt der erholsame Schlaf oft von alleine.
Wie man sich bettet so liegt man – diese Weisheit trifft auf alle Alltagsbereiche zu aber vor allen Dingen auf das nächtliche Lager im wörtlichen Sinne.
Wer morgens gerädert aufsteht und sich vor akuten Rückenschmerzen nicht mehr bewegen kann, obwohl am Tag zuvor noch alles in Ordnung war, der hat die Nacht nicht richtig gelegen. Gesund liegen ist eine wichtige Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Gesunde Schlaf ist die Basis für allgemeines Wohlbefinden und einen gelungenen Tag. Wer nicht gut geschlafen hat – sprich nicht gut gelegen hat – für den ist der tag meistens gelaufen und man ist froh, wenn man den mühsamen Tag im Büro hinter sich hat, um sich endlich hinlegen zu können.
Warum sollte man also an dieser wichtigen Basis sparen. Gesund zu liegen ist wichtig für die Gesundheit allgemein und deshalb sollte man sich in der Wahl seiner Matratze gut beraten lassen. Sie sollte weder zu hart noch zu weich sein. Gute Matratzen haben an verschiedenen Stellen unterschiedliche Härtegrade. Schwerpunkte sind der Kopf und das Becken. Matratzen also, die diese Schwerpunkte nicht unterstützen führen über Kurz oder Lang zu Rückenproblemen und Verspannungen.
Bei Lattenrosten ist darauf zu achten, dass genügend individuell verstellbare Spangen an den Latten angebracht sind, die man entsprechend Körpergewicht und Körperschwerpunkt verschieben kann.
Wichtig ist auch die Form des Kissens, um gesund zu liegen. Das Kissen sollte den Kopf und Nackenbereich unterstützen. Wer auch nur ein Nacht ohne Kopfkissen verbracht hat, kann sich mit Sicherheit an diese ungemütliche Situation erinnern. Wer gesund liegen will, sollte sich auf jeden Fall in einem Fachgeschäft beraten lassen.
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